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Erste Warnstreiks in Berlin und Brandenburg

Die bundesweiten Tarifverhandlungen für die öffentlichen und privaten Banken sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Auch die Verhandlungsrunden am 22. und 24. September haben keine weitere Annäherung erbracht. Die privaten Banken verhandeln seit 1972 erstmals getrennt von den öffentlichen Banken.

Am Dienstag, den 28. September haben wir daher in Berlin zum Warnstreik aufgerufen. Über 300 Beschäftigte der IBB, ILB, BSK, Landesbank Berlin, LBS Ost + Nord, Commerzbank, Deutsche Bank, Targo Bank und UniCredit zeigten trotz Regenwetter deutlich: mit dem Verhalten der Arbeitgeber am Verhandlungstisch sind wir mehr als unzufrieden.

„Die Beschäftigten erwarten zu Recht einen fairen Tarifabschluss und angemessene Entgelterhöhungen. Sie waren in Pandemiezeiten für die Kunden da und haben ihnen geholfen, Lösungen zu finden, wenn auf Grund der Pandemie das Geld knapp wurde, Privatkredite wegen Kurzarbeit nicht bedient werden konnten oder Notprogramme schnell umgesetzt werden mussten. Es ist aus unserer Sicht unverständlich, warum die öffentlichen und privaten Arbeitgeber diese Leistungen nicht entsprechend honorieren wollen.“, sagte Marcus Borck, ver.di Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen Berlin-Brandenburg.

„Die Krise hat gezeigt, dass mobiles Arbeiten möglich ist. Jetzt müssen auch die dazu notwendigen Bedingungen und Voraussetzungen tarifvertraglich geregelt werden“, erklärte Sebastian Orthmann, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär im Bereich Finanzdienstleistungen. 

Und das war nur der Anfang und unser erster Warnstreiktag. Wie es jetzt weiter geht, haben die Arbeitgeber selbst in der Hand. Wir sind bereit!

Wir fordern für die öffentlichen (und die privaten) Banken eine Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und einer sozialen Komponente über 150 Euro sowie ein Wahlrecht zwischen Gehalt und Freizeit und eine Regelung zur mobilen Arbeit. Die Gewerkschaft fordert, dass die Beschäftigten einen Anspruch darauf haben sollen, bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Dafür sollen sie einen Anspruch auf eine Erstausstattungspauschale in Höhe von 1.500 Euro erhalten.

Das war dieStreikparty in Berlin🥳🎊❤💥💢👋🤸‍♂️🤸‍♀️🤸🏃💃😄

Und keine Sorge Arbeitgeber, wir können noch mehr!!😎‼️😈💥


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