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Mit Streiks in den Oktober gestartet

Foto: ver.di

Seit zwei Jahren fordern die ComTS-Beschäftigten nun einen Tarifvertrag. Obwohl die Commerzbank Tarifverhandlungen mehrfach – zuletzt Mitte Juni – in Aussicht gestellt hatte, gab es Ende September eine Verhandlungsabsage.

Für die Beschäftigten, von denen ein großer Teil gerade einmal 22 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn verdient, ist diese Hinhaltetaktik nicht mehr verständlich. Folgerichtig, dass sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an den Streiks in der vergangenen Woche am 4. und 5. Oktober beteiligt haben. Im Rahmen einer digitalen Versammlung konnten die Streikenden noch einmal deutlich ihren Anspruch auf einen Tarifvertrag untermauern. Unterstützt wurden sie dabei von Uwe Tschäge (GBR/KBR-Vorsitzender der Commerzbank) und Jan Duscheck (Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei ver.di).

Im Rahmen der Streikposten vor Ort konnten einige persönliche Gespräche geführt werden. Eine Vielzahl der Beschäftigten hatte sich bereits zuvor für eine Streikteilnahme entschieden. Die Gespräche haben dennoch dazu geführt, dass sich weitere Kolleginnen und Kollegen den Streikenden angeschlossen haben. Auswirkungen sind besonders im Zahlungsverkehrs- und Compliance-Bereich zu spüren. Bereits am Mittwoch, den 5. Oktober haben die Tarifkommissionen getagt und über weitere Streikmaßnahmen beraten. Diese sollen in den kommenden zwei Wochen stattfinden – mit Kundgebungen vor Ort. Näheres erfahrt ihr zu gegebener Zeit direkt hier.


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