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Wow! Das war beeindruckend!
Aschheim, Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Ludwigsburg, München, Münster, Nürnberg, Regensburg und Stuttgart!

Private Banken, öffentliche Banken, Atruvia AG, ComTS und Commerzbank AG! NORD/LB, Bausparkasse Wüstenrot, LBBW, LBS Nord, Deutsche Bank AG, UniCredit Bank und UniCredit Services,

Überall haben wir an unserem bundesweiten Aktionstag gezeigt: Wir sind bereit für die kommenden Auseinandersetzungen mit den Arbeitgebern. Getrennt verhandeln, gemeinsam Kämpfen!
Unser Motto: #wirfürtarif

Zum Nachschauen hier nochmal der ganze Aktionstag im Video:

Moderation: Deniz Kuyubasi, ver.di Fachbereich Finanzdienstleistungen und Timo Heider, Vorsitzender Fachgruppe Bankgewerbe

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Getrennt verhandeln gemeinsam Kämpfen


Wow! Das war beeindruckend!
Aschheim, Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Ludwigsburg, München, Münster, Nürnberg, Regensburg und Stuttgart!

Private Banken, öffentliche Banken, Atruvia AG, ComTS und Commerzbank AG! NORD/LB, Bausparkasse Wüstenrot, LBBW, LBS Nord, Deutsche Bank AG, UniCredit Bank und UniCredit Services,

Überall haben wir an unserem bundesweiten Aktionstag gezeigt: Wir sind bereit für die kommenden Auseinandersetzungen mit den Arbeitgebern. Getrennt verhandeln, gemeinsam Kämpfen!
Unser Motto: #wirfürtarif

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Arbeitgeber bieten 0 Prozent für 24 Monate!

Zum Verhandlungsauftakt in der Tarifrunde bei den Sparda-Banken zeigt sich ver.di enttäuscht.

Am 27. April starteten die Tarifverhandlungen für die rund 5.800 Beschäftigten der Sparda-Banken. In dem ca. dreistündigen Gespräch stellte unser Verhandlungsteam zunächst die Forderungen vor:

  • Steigerung der Gehälter um 3,5%, mindestens jedoch um 120 Euro
  • Steigerung der Ausbildungsvergütung um 50 Euro
  • Anspruch auf eine Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in Zeit (z.B. freie Tage oder weniger Stunden)
  • Regelung zur Arbeitsplatzsicherheit

Zur Begründung der Gehaltsforderung haben wir insbesondere auf die für 2021 und 2022 prognostizierten Preissteigerungen von 1,7 – 2,1 % verwiesen. Hinzu kommt die zu erwartende positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsproduktivität. Hier gehen die Prognosen von 2,1 % und mehr aus. Die geforderte Steigerung Ihrer Gehälter um 3,5% ist in diesem Zusammenhang sehr moderat und daher absolut angemessen.

Die Arbeitgebervertreter zeichneten ein sehr düsteres Bild der wirtschaftlichen Situation der gesamten Sparda-Gruppe. Die anwesenden Vorstände der Sparda-Banken forderten analog 2019 erneut eine Nullrunde (diesmal für 24 Monate) ein, um diese Situation zu meistern. Wieder einmal starten die Sparda-Banken damit den Versuch, die Probleme der Banken durch die Beschäftigten bezahlen zu lassen. Auch das Thema Arbeitsplatzsicherheit wurde durch die Arbeitgebervertreter zurückgewiesen. Einzig zu einer Regelung zur Umwandlungsmöglichkeit von Gehaltsbestandteilen in Zeit besteht Gesprächsbereitschaft.

Gerne hätten wir Ihnen von einem konstruktiven Verhandlungsauftakt berichtet. Diesen gab es aber nicht. Fest steht nur eines: Ohne das Engagement möglichst vieler Beschäftigter werden wir kein wertschätzendes Tarifergebnis erreichen können. Das schaffen wir nur gemeinsam!

Diese Tarifinfos gibt es hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen an die Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

AUFGEBEN WAR KEINE OPTION: Nach zwei Jahren Tarifvertrag bei der ComTS!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor mehr als zwei Jahren haben sich die Beschäftigten in den ComTS Gesellschaften West und Mitte auf den Weg zu einem Tarifvertrag – und damit zu wertschätzenden Arbeitsbedingungen – gemacht. Später sind dann auch die Gesellschaften Rhein-Ruhr, Ost und Nord dazugestoßen. Es galt, nicht nur die Belegschaften in ver.di zu organisieren, sondern es mussten auch sehr viele Schwierigkeiten bewältigt und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Der Vorstand der AG war anfangs strikt gegen tarifvertraglich geregelte Arbeitsbedingungen in seinen eigenen Tochtergesellschaften. Auch in den Belegschaften selbst gab es Zweifel, ob dies möglich und nicht sogar gefährlich für die Zukunft der Arbeitsplätze sein könnte. Die Geschäftsführungen haben sich jedenfalls lange Zeit viel Mühe gegeben, diese Angst zu nähren.

Nichts davon hat unsere Aktiven verzagen lassen. Sie haben Tarifkommissionen gewählt, Mitglieder organisiert und schließlich zu Aktionen aufgerufen. Diese mündeten in einer Streikwelle, die schließlich im Spätsommer letzten Jahres zu einer flächendeckenden Bewegung wurde. Dabei haben die Betriebsräte und Aktiven aus der Commerzbank AG immer lauter und immer nachdrücklicher ihre Unterstützung und Solidarität für die Streikenden in den ComTS Gesellschaften zum Ausdruck gebracht. Im November 2022 haben sie mit einer beeindruckenden öffentlichen Aktion endlich Tarifverhandlungen für die ComTS mit durchgesetzt.

Der Mut, die Entschlossenheit und das Engagement der ComTS Belegschaften haben dazu geführt, dass wir seit dem 16.02.2023 mit den Arbeitgebern zu echten Tarifverhandlungen zusammengesessen haben. Nun sind wir nach drei Verhandlungsterminen und sechs Wochen ernsthafter Gespräche zu einem Ergebnis gekommen!

Ab dem 01.07.2023 wird es einen Tarifvertrag für alle Standorte und die kompletten Belegschaften der ComTS geben! Versprochen, gehalten!

Wir hatten versprochen, dass wir so lange kämpfen, bis Abrufverträge, sachgrundlose Befristungen und nicht planbare Arbeitszeiten der Vergangenheit angehören. Das haben wir erreicht!

Wir hatten versprochen, dass die Arbeitsbedingungen der AG in Zukunft in weiten Teilen auch in der ComTS gelten werden. Das haben wir erreicht!

Ab Juli gelten folgende Arbeitsregelungen:

  • die 39-Stunden-Woche,
  • die fünf Tage-Woche,
  • 30 Tage Urlaub im Jahr,
  • die beiden „Bankfeiertage“ am 24./31.12.,
  • Samstagsarbeit ist freiwillig,
  • Zuschläge und Zulagen, Freistellungskriterien und vieles mehr. Details bekommt ihr schnellstmöglich in Teams-Sitzungen, Betriebsgruppenveranstaltungen und Veröffentlichungen.
  • Ein Krankengeldzuschuss gestaffelt anhand der Betriebszugehörigkeit und
  • Anpassung der Ausbildungsvergütungen analog zur Bank.

Wir hatten versprochen, dass sich die Entgelte verbessern werden und es mehr Respekt für Eure Leistung geben wird. Das haben wir erreicht!

Folgende Entgeltregelungen haben wir durchgesetzt:

2023

  • Der Mindestlohn in der ComTS beträgt zukünftig 14 Euro.

Ab Juli steigen die Gehälter um 10-14%, dazu gibt es eine Inflationsausgleichsprämie
von 500 Euro (netto). Die jährliche Sonderzahlung steigt auf 700 Euro (brutto).

2024

  • Im April wird es eine Einmalzahlung von 600 Euro (brutto) pro Kopf geben, also unabhängig von der individuellen Arbeitszeit.
  • Im Juli gibt es dann weitere 500 Euro Inflationsausgleichsprämie (netto) pro Kopf.
  • Die jährliche Sonderzahlung steigt auf 800 Euro (brutto).

2025

  • Die Tariferhöhungen des privaten Bankgewerbes inklusive möglicher Einmalzahlungen werden 2025 auch in der ComTS bezahlt. Die jährliche Sonderzahlung steigt auf 1.000 Euro (brutto).
  • Für Euren Einsatz: 150 € zusätzliches Urlaubsgeld

Und dann werden wir weiterverhandeln und weitere Verbesserungen erreichen!

Deshalb: Mitgliedschaft lohnt sich! Gemeinsam können wir alles schaffen. Wir sind es nämlich wert!

Im Namen eurer ver.di Tarifkommission
Freddy und Stefan

Diese Tarifinfo gibt es hier auch als praktisches PDF zum Herunterladen und Verteilen.

Einigung in der Tarifrunde KEBA 2023 erzielt! Gehälter steigen um 19,1%!

Nach zähen Verhandlungen und mehreren Warnstreiks konnten wir mit der KEBA eine Einigung erzielen. Sowohl die Gehälter, also auch die Jahressonderzahlung steigen deutlich.

Hier findet Ihr die Einigung im Detail:

  • Alle Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro.
  • Am 01.05.2023 werden die aktuellen Tabellen in einzelnen Stufen angepasst und dann um 16,1% erhöht. Am 01.05.2024 erfolgt eine weitere Erhöhung um 3%.
  • Die Jahressonderzahlungen werden 2023 auf 500 Euro und 2024 auf 750 Euro erhöht.
  • Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 01.01.2023 – 31.12.2024 (24 Monate).

So werden die Vergütungstabellen aussehen:

Ab 01.05.2023

VGStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5
12.300,082.328,83
22.404,832.462,332.535,00
32.597,502.649,922.717,502.780,08
42.842,582.910,172.981,173.053,833.126,50
53.270,173.413,833.559,173.702,753.848,17

Ab 01.05.2024

VGStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5
12.369,422.398,08
22.475,832.536,672.611,08
32.675,252.729,332.798,672.862,83
42.927,082.996,333.070,753.145,083.219,42
53.368,173.516,923.665,583.814,333.963,08

Ab dem 5. April bis zum 14. April haben die ver.di-Mitglieder nun die Möglichkeit an einer Mitgliederbefragung teilzunehmen.

Die diesjährigen Tarifverhandlungen waren geprägt von einer außerordentlich hohen Inflation und vom starken Willen der Beschäftigten, auf Augenhöhe mit allen Kolleginnen und Kollegen im Bereich Operations vergütet zu werden. In beiden Bereichen konnten wir mit dem vorliegenden Ergebnis einen gewaltigen Schritt nach vorne machen.

Das ist ausschließlich den Kolleginnen und Kollegen zu verdanken, die sich stark gemacht haben und in Gesprächen und bei Streikmaßnahmen engagiert dabei waren. Wir, das ver.di-Verhandlungsteam, haben großen Respekt vor Eurem Mut und Eurem Engagement!

Abschließend möchten wir alle Beschäftigten, die bis heute noch kein ver.di-Mitglied sind, erneut motivieren Mitglied zu werden. Wie Ihr seht: Gemeinsam geht mehr – deutlich mehr! Es wird nicht die letzte Tarifverhandlung gewesen sein, in der wir gemeinsam stark sein müssen. Es lohnt sich also weiterhin Mitglied zu werden und auch Mitglied zu bleiben.

Unser aktuelles Flugblatt steht hier zum Download zur Verfügung.

Euer ver.di Verhandlungsteam

Angelika, Iris, Nicole, Kevin und Tillmann

„Augenblick mal“ – das Magazin für Beschäftigte der öffentlichen Banken

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir freuen uns, Dir heute eine neue Ausgabe des Magazins für die Beschäftigten in den öffentlichen Banken präsentieren zu können.

Ab dieser Ausgabe hat das Magazin einen sehr passenden Namen: ‚Augenblick mal!’

Denn auch in diesem Jahr wird es wieder genügend Themen geben, wo wir und Du uns denken: ‚Augenblick mal!’ Das muss ich mir doch genauer anschauen , oder „Augenblick mal!“, so können die Arbeitgeber nicht mit uns umgehen.

Zu lesen gibt es wieder viele interessante Artikel zu folgenden Themen:

  • Homeoffice mit Meeresbrisengarantie
    Wie sich Urlaub und Arbeit verknüpfen lassen
  • Der Blick über den öffentlichen Tellerrand
    oder: Warum ist ver.di bei der Commerzbank so erfolgreich?
  • Alle Jahre wieder…
    Bericht aus der Bundesfachgruppenkonferenz ver.di.


Hier steht das Magazin zum Download bereit.

Wir freuen uns über Dein Feedback oder über Deine Meinung zu den Inhalten der einzelnen Artikel an banken@verdi.de

Viele Grüße
Dein ver.di-Redaktionsteam

Auftakt in Potsdam: Sparkassen setzen klares Zeichen!

Extra nach Potsdam angereist sind Kolleginnen und Kollegen der Sparkasse Bochum, um ihrem Vorstandsvorsitzenden und Mitglied der VKA-Verhandlungskommission Jürgen Hohmann zu sagen, was sie vom Verhalten der VKA und deren unterirdischen Angebot halten.

Zum Auftakt der 3. Verhandlungsrunde gab es in Potsdam eine lautstarke Demonstration durch die Potsdamer Innenstadt, an der auch Kolleginnen und Kollegen der Brandenburger Sparkasse teilnahmen.

Wochenrückblick: Ein weiteres „Sparkassenopfer“ ist mit uns nicht zu machen!

Vor der dritten Verhandlungsrunde haben wir noch einmal ein starkes Zeichen gesetzt!

Tausende Sparkassenkolleg*innen (nicht nur) aus Aachen, Bremen, Gelsenkirchen, Halle, Hamburg, Hamm, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Köln , Mönchengladbach, Stuttgart, Ulm, Witten waren auf der Straße und haben lautstark deutlich gemacht, dass ein weiteres Sparkassenopfer mit uns nicht zu machen ist.

Wir sind gespannt, ob das die Arbeitgeber verstanden haben!

Am nächsten Montag geht es noch mal richtig zur Sache, bundesweit sind vor allem die Kolleginnen und Kollegen an den Flughäfen, den kommunalen ÖPNV-Betrieben, den kommunalen Häfen und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zum Streik aufgerufen.

Es geht darum dass der Reallohnverlust der vergangenen zwei Jahre nicht nur ausgeglichen wird, sondern auch darum, dass kein weiterer durch einen neuen Tarifabschluss dazukommt.

Wir stehen solidarisch hinter diesem Streik – Zusammen geht mehr!
Hier gibt es weitere Infos zum „Megastreik“

Und hier kommt der Rückblick auf eine unglaubliche Streikwoche der Sparkassen:

Halle zeigt Flagge!

Über 100 Teilnehmer aus der Sparkasse Burgenlandkreis & der Saalesparkasse waren heute in Halle im Demozug mit über 1500 Streikenden durch Halle unterwegs

Streiks in Karlsruhe: Wir lassen uns nicht spalten!

Zahlreiche Kolleg*innen der Sparkassen Pforzheim Calw, Karlsruhe, Baden-Baden Gaggenau und Rastatt Gernsbach haben sich heute am bezirksweiten Streiktag in Karlsruhe beteiligt. Auf der Kundgebung mit ca. 3000 Teilnehmer*innen gab es mehr Sparkassenplakate als je zuvor.

In der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau waren nur noch eine Filiale und ein paar wenige Abteilungen geöffnet. Bei der Sparkasse Pforzheim Calw waren 15 Filialen geschlossen und wir mussten noch einen Bus für die Kolleg*innen in Mühlacker organisieren, die ihr gesamtes Geschäftsgebiet bestreikt haben.

Und alle waren sich einig, die Sparkassenarbeitgeber haben sie mit ihrem respektlosen Verhalten auf die Straße getrieben. Das Signal aus Karlsruhe ist deutlich. Wir lassen uns nicht spalten. Sparkassenbeschäftigte sind keine Arbeitnehmer*innen zweiter Klasse!

Hannover: 15.000 Streikende auf dem Opernplatz

Durch den Streik blieben am 22.03.2023 alleine bei der Sparkasse Hannover 34 Beratungscenter geschlossen. In anderen war kein Kassengeschäft mehr möglich. Weitere Streikende kamen von den Sparkassen Celle-Gifhorn-Wolfsburg, Hildesheim-Peine-Goslar, Hameln-Weserbergland, Soltau und Walsrode.

Aber nicht nur in Hannover gab es Streikkundgebungen. Auch in Bremen gingen 7.000 Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst für Ihre Forderungen auf die Straße. Dabei waren auch rund 500 Beschäftigte der Sparkassen aus Verden, Leer-Wittmund, Osnabrück, Syke, Melle und der LZO.

Weitere Informationen gibt es hier:

15.000 Streikende auf dem Opernplatz – Wir sind ver.di (tarifkommtvonaktiv.de)