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NRW-Sparkassen brennen für diese Tarifrunde

NRW-Sparkassen brennen für diese Tarifrunde – brennen für diese Tarifforderung. Zusammen geht auch mit uns mehr! Die JAV und der Personalrat der Sparkasse Dortmund machen es vor! Wofür brennt Ihr in dieser Tarifrunde? Macht mit und setzt ein Zeichen!

ver.di-Mehrheitspetition an Helmut Käfer übergeben! 

Am Montag, den 23.01.2023, fand in der Kreissparkasse Kusel die Übergabe der ver.di-Mehrheitspetition an den stellvertretenden Gruppenausschussvorsitzenden VKA und Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Kusel, Helmut Käfer statt.

Im voraus gab es einen informellen Austausch zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Daran teilnahmen der Vorstandsvorsitzende Helmut Käfer, die Leiterin Personalmanagement Heike Schüler und den ver.di Vertreter*innen Christian Keiper, Landesfachgruppen-vorsitzender von der Sparkasse Rhein-Nahe, Klaus Korb, Vorsitzender Personalrat Kreissparkasse Kusel und die zuständigen Landesfachgruppenleiterin Agathe Hohmann.

In diesem Gespräch haben die ver.di Vertreter*innen die Übergabe der Mehrheitspetition vollzogen und dabei auf die Entschlossenheit der Beschäftigen hingewiesen. „Über 1000 Beschäftigte der Rheinland-Pfälzischen Sparkassen stehen hinter der ver.di Forderung für den öffentlichen Dienst und haben mit ihrer Unterschrift auch zum Ausdruck gebracht, dass sie keine weiteren Einschnitte mehr hinnehmen. Das Vertrauen der Beschäftigen in die Sparkassenarbeitgeber haben sie mit dem letzten Tarifabschluss verspielt“, so Christian Keiper auf die erneute Forderung von Helmut Käfer nach einem Sparkassensondertisch.

Herr Käfer nahm die Unterschriften zwar gerne entgegen, war allerdings für ein gemeinsames Foto nicht bereit. Die Gewerkschaftsaktiven rollten die rund zehn Meter lange Unterschriftenrolle symbolisch in der Kundenhalle der Kreissparkasse Kusel aus.

Die ver.di Mitglieder in den Sparkassen stehen entschlossen hinter ihren Forderungen. Weitere Einschnitte weisen sie entschieden zurück. Das werden sie auch mit Aktionen und Streiks deutlich machen.

Die ersten Sparkassen in Rheinland-Pfalz planen für die kommende Woche erste Arbeitsstreiks durchzuführen.

1. Verhandlungsrunde: Kämpferische Stimmung – kein Angebot der Arbeitgeber – Sparkassen weiterhin im Focus

Am 24. Januar 2023 begannen die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. ver.di fordert dabei für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber haben in dieser ersten Verhandlungsrunde noch kein Angebot auf den Tisch gelegt. Besonders den Mindestbetrag von 500 Euro pro Monat, der gerade die unteren und mittleren Lohngruppen stärken würde, lehnen sie dabei vehement ab. Sie sehen darin ein falsches Signal, da sie aus ihrer Sicht insbesondere „verstärkt Personal [brauchen], das Leitungsaufgaben und Führungsverantwortung übernimmt“. Außerdem stellen sie neben den Krankenhäusern und Versorgungbetrieben weiterhin die Sparkassen in den Fokus, wo sie ihrer Meinung nach besondere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen hätten. ver.di lehnt Sondertische hingegen weiterhin ab. Gegen 17 Uhr ist die erste Runde in den Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ohne Ergebnis vertagt worden. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 22./23. Februar 2023 in Potsdam statt.

Weitere Eindrücke des gestrigen Verhandlungstages und ein Flugblatt gibt es hier.

Baden-Württemberg: Die Tarifrunde kann losgehen!

Stärketest abgeschlossen, Unterschriften übergeben: Jetzt kann die Tarifrunde starten.

Wir haben in den letzten Wochen bei den Sparkassen in Baden-Württemberg fleißig Unterschriften für unsere Tarifforderungen gesammelt. An diesem ersten Stärketest hatten sich bis zum Schluss rund 5.000 Sparkassen-Beschäftigte im Land beteiligt. So konnten wir heute ein starkes Zeichen für unsere gemeinsamen Tarifforderungen setzen.

Eine Delegation vieler baden-württembergischer Sparkassen übergab in Göppingen die Unterschriften an die Arbeitgeberseite – in Form von großen Unterschriftenplakaten.

Unsere Delegation bestand unter anderem aus Ulrich Bühler (Landesfachgruppenvorsitzender Sparkassen BaWü), Benjamin Stein (Bezirksgeschäftsführer ver.di Fils-Neckar-Alb), Christian Miska (Bundesfachgruppenleiter Sparkassen) und Ilka Ulrich (ver.di-Koordinatorin Sparkassen BaWü).

Auf Arbeitgeberseite nahm Dr. Hariolf Teufel (Gruppenausschussvorsitzender der Sparkassen-Arbeitgeber sowie Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Göppingen) und Edgar Wolff (Landrat des Landkreises Göppingen) diese Unterschriften entgegen.

Ein Wiedersehen gibt es hier bereits am kommenden Dienstag, den 24. Januar, wenn die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Potsdam starten.

Unsere Forderungen zur TRöD 2023

Forderungen in der Tarifrunde Öffentlicher Dienst 2023

Was fordert ver.di in der kommenden Tarifrunde Öffentlicher Dienst, was gilt aus Sparkassensicht?

Am 11. Oktober hat ver.di die Forderung für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst bekannt gegeben. Im Tarifbereich Bund und Kommunen arbeiten 2,3 Millionen Menschen – davon 200.000 bei den Sparkassen. Für sie wird die Tarifrunde 2023 wieder besonders spannend …

Was fordert ver.di im öffentlichen Dienst?

10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro: Das ist Forderung von ver.di an die Arbeitgeberseite für die kommende Tarifrunde im öffentlichen Dienst. Beschlossen wurde die Forderung von der sogenannten Bundestarifkommission, die aus demokratisch gewählten Beschäftigten besteht, diese kommen aus den unterschiedlichsten Branchen des öffentlichen Dienstes und aus alles Regionen Deutschlands – von Hamburg bis Baden-Württemberg und von Erziehungskräften bis zu Sparkassenbeschäftigten.

Zentral bei der Entscheidung waren selbstverständlich die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten, die gerade die unteren und mittleren Einkommen besonders stark belasten. Aus diesem Grund werden diese Entgeltgruppen durch den Mindestbetrag von 500 Euro auch besonders berücksichtigt. Bis zur Entgeltgruppe 9c liegt die Forderung für alle Erfahrungsstufen über 10,5 Prozent, oberhalb der EG 9c zumindest noch für einzelne Erfahrungsstufen.

Für die Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen fordert ver.di 200 Euro mehr. Weitere Forderungen findet ihr in unserem Flugblatt zur Forderung oder auch hier als Video.

Die FAQs zur TRöD 2023 aus Sparkassensicht:

Tarifrunde öD: Wer gehört dazu?

Rund 2,3 Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst im Bereich der Kommunen und des Bundes. Hier findet ihr mehr zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD).

Woher weiß ich was ich tun kann, gibt es eine Austauschplattform?

Aktuell finden Best-Prac­tice-Workshops statt. Das Format lebt davon, dass dort Kolleginnen und Kollegen zusammenkommen, die Lust haben, sich auszutauschen und zu experimentieren. Wenn ihr selbst neue Wege ausprobieren und von anderen lernen wollt, dann seid ihr hier richtig!

Die nächsten Termine sind:

  • Dienstag, 01.November 2022, 18:00-19:00 Uhr
  • Dienstag, 06. Dezember 2022, 18:00-19:00 Uhr

Wird es in der Tarifrunde wieder um die SSZ gehen?

Grundsätzlich werden die ver.di-Forderungen von der Bundestarifkommission entschieden. Das Thema der Sparkassensonderzahlung wurde in den letzten Jahren aber nicht von uns, sondern jeweils seitens der Arbeitgeber ins Spiel gebracht.

Ob die Arbeitgeberseite das bei der aktuellen Beschäftigungssituation und der immer schwierigeren Suche nach neuen Auszubildenden auch zukünftig für den richtigen Weg hält, sei mit einem großen Fragezeichen versehen. Falls ja, werden wir eine angemessene Antwort finden!

Ich hätte gerne Infos aus erster Hand statt langen E-Mails. Woher bekomme ich die?

Ihr könnt euch hier direkt als Tarifbotschafterin oder Tarifbotschafter registrieren und erhaltet dann Infos aus erster Hand. Außerdem werdet ihr nach jeder Verhandlungsrunde direkt zu entsprechenden Videokonferenzen mit Hintergrundinformationen eingeladen!

Für starke Tarifabschlüsse brauchen wir euch alle: Nur gemeinsam sind wir stark!

Wir erleben gerade eine Situation, die uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt und es ist zu befürchten, dass sich auch die wirtschaftliche Situation gravierend verändert. Gerade in schwierigen Zeiten sichern Tarifverträge die Einkommen und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten.