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Liebe ist …

Valentinstag bei den Versicherungen

… alles andere als einfach.

Unsere 5 Tipps für eine glückliche (Arbeits-)Beziehung

Erinnern Sie sich noch an den Beginn Ihrer (Arbeits-)Beziehung? Am Anfang ist alles sehr aufregend und wir sind voller Enthusiasmus und Erwartungen. Doch nach einer Weile ist es dann so weit: Enttäuschungen und Konflikte trüben die Stimmung. So eine langjährige (Arbeits-)Beziehung ist im Alltag oft eine knifflige Sache. Unsere Tipps zum Valentinstag sollen Ihnen dabei helfen, eine lange und glückliche (Arbeits-)Beziehung zu führen.

Die (Arbeits-)Beziehung mit kleinen und großen Gesten auffrischen
Wer kennt das nicht: Nach einiger Zeit scheint alles selbstverständlich in einer Beziehung zu sein. Gerade wenn es darum geht, einen gemeinsamen (Arbeits-)Beziehungsalltag zu organisieren. Es scheint völlig selbstverständlich zu sein, dass bestimmte Aufgaben – und häufig darüber hinaus ein zusätzliches Arbeitspensum – von Ihnen erledigt werden. Klar, man sollte sich in einer Beziehung aufeinander verlassen können. Genauso wichtig ist es aber, immer wieder zu zeigen, dass ein solches Verhalten des Partners bzw. der Partnerin nicht selbstverständlich ist, sondern man es jedes Mal aufs Neue wertschätzt.

Zeigen Sie doch Ihren Kolleginnen und Kollegen heute wieder einmal, wie sehr Sie sie schätzen und sich freuen, dass Sie mit ihnen zusammenarbeiten. Und erinnern Sie Ihren Arbeitsbeziehungspartner (Arbeitgeber) daran, dass kleine Gesten im Beziehungsalltag wichtig sind, um die Zuneigung füreinander wach zu halten: Mit unserer Gehaltsforderung von fünf Prozent bzw. einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 60 Euro und einer Einmalzahlung von 600 Euro bekommen Sie die Bestätigung und Wertschätzung, die Sie durch Ihren Einsatz im Arbeitsalltag verdienen.

Sorgen Sie für Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume
Um eine (Arbeits-)Beziehung auch über längere Zeit glücklich führen zu können, brauchen wir auch immer einmal etwas Abstand vom Partner bzw. der Partnerin. Gerade in einer späteren Phase des (Arbeits-)Lebens kann der Wunsch nach mehr Ruhe und Ausgleich bestehen. Schwierig wird es, wenn sich der Partner oder die Partnerin darüber hinwegsetzt und diese Freiräume nicht gewähren möchte.

Mit dem Tarifvertrag „Umwandlung von Urlaubsgeld in Freizeit“ haben wir bereits mehr Wahlmöglichkeiten geschaffen. Doch die Arbeitgeber versuchen eine einseitige Ausweitung und Flexibilisierung der Arbeitszeit in dieser Tarifrunde durchzusetzen. Und zwar planen sie die Einführung des Samstags als Regelarbeitstag und die Herausnahme der T-Angestellten aus den tariflichen Arbeitszeitregelungen. Nun müssen wir um die (Frei-)Zeit kämpfen, die uns für die Menschen bleibt, die wir lieben.

Die eigenen Bedürfnisse – Kommunikation ist das Wichtigste
Wer seine Bedürfnisse immer wieder zurücksteckt aus Angst, den Partner bzw. die Partnerin zu verärgern, verleugnet sich und wird auf Dauer unglücklich. In einer gesunden (Arbeits-) Beziehung begegnet man sich auf Augenhöhe. Im (Berufs-) Alltag gerät das manchmal in Vergessenheit.

Investieren Sie in sich und Ihre (Arbeits-)Beziehung, indem Sie Ihre Bedürfnisse klar ansprechen. Das müssen Sie nicht alleine tun. In der laufenden Tarifrunde wollen wir gemeinsam mit kleineren und größeren Gesten unsere Bedürfnisse gegenüber dem Arbeitgeber zum Ausdruck bringen. Seien Sie mit dabei!

Lassen Sie sich auf Veränderungen in Ihrer (Arbeits-)Beziehung ein
Jede (Arbeits-)Beziehung verändert sich mit der Zeit: Dinge, die bislang nicht wichtig schienen, gewinnen plötzlich
an Bedeutung – anderes tritt in den Hintergrund. Wer diese Veränderungen ignoriert und weitermacht wie bisher, wird sich schnell fremd in der eigenen (Arbeits-)Beziehung fühlen. Es kommt darauf an, sich auf neue Entwicklungen einlassen zu können.

Problematisch wird es, wenn der Partner oder die Partnerin die Verantwortung für notwendige Veränderungen nicht
wahrnehmen möchte und nicht gewillt ist, diese zu unterstützen und zu fördern.

Mit unserer Forderung nach einer Verlängerung und Verbesserung des TV Qualifizierung wollen wir Ihren Arbeitsbeziehungspartner (Arbeitgeber) verpflichten, Ihre berufliche Entwicklung finanziell und zeitlich zu unterstützen.

Suchen Sie Rat und Unterstützung bei Problemen in der (Arbeits-)Beziehung
Freunde sind wichtig – gerade auch bei Beziehungsproblemen. Bei Ihren Kolleginnen und Kollegen, Ihrem Betriebs bzw. Personalrat und natürlich bei Ihrer Gewerkschaft ver.di finden Sie Trost, Rat und Unterstützung. Sie werden merken, wie gut ein offenes Gespräch über die eigenen Probleme in der (Arbeits-)Beziehung tut und dass Sie mit vielen Problemen nicht alleine sind. Gemeinsam lässt sich oft vieles besser machen. Gerade auch jetzt in der Tarifrunde.

Bleiben Sie mit Ihren Problemen nicht allein! Suchen Sie den Kontakt zu Ihren Kolleginnen und Kollegen und Ihrer Gewerkschaft ver.di! Gemeinsam lässt sich vieles besser lösen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wundervollen Valentinstag! Die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft ein Geheimnis, aber jeder Moment mit Ihnen ist ein bezauberndes Geschenk! Still loving Tarifvertrag Versicherungen.

Diese Tarifinfo gibt es hier auch als praktisches PDF zum Herunterladen und Verteilen.


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