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Sparda-Bank Stuttgart: Nichts geht mehr

In Stuttgart waren heute bei der Sparda Bank 150 Kolleg*innen im Warnstreik (70 davon im Homeoffice-Streik).

Klaus Röllecke (DZ Bank AG, Stuttgart) und Jürgen Dehn (LBBW, Stuttgart) hielten Grußworte an die Streikenden.

Klaus Röllecke: „Carl Fürstenberg hat einmal gesagt: „Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen.“ Als gelernter Bankkaufmann kann ich dieser These viel abgewinnen. Das Angebot von 0,00 % hingegen ist gegenüber den Mitarbeiter*innen der Sparda-Banken einfach nur respektlos – sie haben mehr verdient.“

Jürgen Dehn: „Die Probleme der Bank dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten abgeladen werden. Zwei Nullrunden sind nicht akzeptabel.“

Martin Groß, (ver.di Landesleiter Baden-Württemberg) machte deutlich, dass vor dem Hintergrund steigender Inflationsraten ein deutliches Gehaltsplus für die Beschäftigten der Sparda-Bank geboten ist.

Auch der Landesfachbereichsleiter Frank Hawel richtete sich in einer Rede an die Streikenden:

„Wenn die Arbeitgeber nach der nächsten Verhandlungsrunde am 14. Juli kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen und weiterhin bei ihrer „Nullnummer“ bleiben, werden wir die Streiks bei der Sparda Bank Stuttgart ausweiten. Die Beschäftigten haben, nach allem was sie im letzten Jahr geleistet haben, einen Anspruch auf deutlich mehr Wertschätzung!“

Foto: ver.di/picture alliance/Michael Latz


4 Antworten zu “Sparda-Bank Stuttgart: Nichts geht mehr”

  1. Weiter so!!! Wir wollen ein faires, wertschätzendes Angebot! 0,00 Eur ist nicht fair und keine Wertschätzung! Beim nächsten Streik macht alle mit!

  2. Pingback: Die Null muss weg! Beschäftigte machen Druck vor der dritten Verhandlungsrunde! – Wir für Tarif

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